Deutsches Filmmuseum in der Trägerschaft des Deutschen Filminstituts – DIF e.V.
Cinéfête 10 – das französische Jugendfilmfestival
vom 29.10. – 04.11.2009 im Kino des Deutschen Filmmuseums, im Cinestar Metropolis und im Filmforum

Cinefete10

Zum 10. Jubiläum von Cinéfête, dem französischen Filmfestival für Kinder und Jugendliche, freuen wir uns, Ihnen eine Auswahl der erfolgreichsten Cinéfête-Filme der vergangenen Jahre anbieten zu können und den Film ENTRE LES MURS, der beim Filmfestival in Cannes 2008 mit der goldenen Palme prämiert wurde.

Cinéfête 10 ist von Donnerstag 29.10. – Mittwoch, 4.11.2009 in Frankfurt zu Gast.
Zehn Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln werden im Kino des Deutschen Filmmuseums, im CineStar Metropolis und im FilmForum Höchst zu sehen sein.

Wie in den letzten Jahren steht das Festival unter der Schirmherrschaft der Gesandten für Kultur der französischen Botschaft und der Hessischen Kultusministerin. Der Besuch einer Kinovorstellung ist als Unterrichtszeit anerkannt. Für Schüler beträgt der Preis pro Karte 3 €; Lehrer haben freien Eintritt.

Im Vorfeld der Cinéfête, findet eine Fortbildungsseminar statt, das sich an alle interessierten LehrerInnen aller Schulformen richtet. In Ausschnitten werden die Filme der Cinéfête 10 und didaktisch-methodische Vorgehensweisen vorgestellt, um die SchülerInnen auf den Filmbesuch vorzubereiten und filmästhethische Kriterien in den Fremdsprachenunterricht mit einbeziehen zu können.

Fortbildung:           
Mittwoch, 28.10. 2009 von 13.30 Uhr – 17.30 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt
Referentin: Alice Mennesson (Institut Français, Berlin)

Download des Anmeldeformulars (PDF)

Die Fortbildung ist beim Institut für Qualitätsentwicklung unter der
Veranstaltungsnummer: 032429117 akkreditiert und mit 5 Leistungspunkten bedacht.
Anmelden können Sie sich ab sofort per Fax (069/961 220 519) oder über den Bildungsserver Hessen.

Hier finden Sie das Programm.
Ab 28.8.2009 können Sie Ihre Klassen per Fax anmelden: Anmeldeformular
Das 2. Anschreiben des Schulamtes, dem Sie das Procedere entmehmen können finden Sie hier

 

Die Veranstaltungen im CineStar Metropolis finden mit freundlicher Unterstützung der SAALBAU statt

Saalbau

FILMÜBERSICHT

Kirikou et la sorcière (Kiriku und die Zauberin)
F/B/L 1998. Regie: Michel Ocelot. Zeichentrickfilm. 74 Min. Ab 1. Klasse. Cinéfête 1
Kiriku und die Zauberin „Mutter, bring mich zur Welt!“ So beginnt die Geschichte des Wunderkindes Kiriku. Kaum geboren, kann er schon sprechen und laufen. Aber in Kirikus Dorf ist die Welt längst nicht mehr in Ordnung. Die böse Zauberin Karaba hat die lebensnotwendige Quelle versiegen lassen, die Männer in Fetische verwandelt und immer wieder verlangt sie neuen Tribut. Die übriggebliebenen Frauen und Kinder leben in ständiger Angst. Ausgerechnet der winzig kleine Kiriku will das Dorf vom Fluch der Zauberin befreien und gegen Karabas Armee von Fetischen und Monstern antreten. Karabas Bosheit gegen Kirikus Mut und Einfallsreichtum.
Wer wird gewinnen? Beide! Das ist eben das ganz Besondere an diesem afrikanischen Märchen.


 

Être et avoir (Sein und Haben)
Frankreich 2002. Regie: Nicolas Philibert. Dokumentarfilm. 104 Min. Ab 5. Klasse. Cinéfête 5
Sein und Haben - Être et avoir Ein kleines Dorf in der Auvergne. Morgens sammelt der Schulbus Jojo, Nathalie, Marie, Julien und all die anderen von den verstreut liegenden Bauernhöfen ein und bringt sie zur Schule. Beim „Maître“, Monsieur Lopez, lernen alle Kinder (von 4 bis 11 Jahren) in einem Raum. Nachmittags werden schon mal Pfannkuchen gebacken oder man diskutiert über Alpträume und Geister. Monsieur Lopez wohnt in der Schule und ist immer für seine Schüler da. Er schlichtet Streit, macht den Schüchternen Mut, tröstet Schüler in der Not und hilft auch denen ins Collège, die lieber Traktor fahren, als für die Schule zu lernen. Wenn M. Lopez Hausaufgaben stellt, rechnet die ganze Familie mit.
Wer hätte gedacht, dass Schulalltag so spannend sein kann? Ein packender, preisgekrönter Dokumentarfilm über eine französische Dorfschule.


 

Malabar Princess
Frankreich 2004. Regie: Gilles Legrand. Darsteller: Jacques Villeret, Jules-Angelo Bigarnet, Familiendrama 94 Min. Ab 5. Klasse. Cinéfête 6
Malabar Princess Der neunjährige Tom lebt mit seinem Vater allein, seit seine Mutter bei einer Bergtour vor fünf Jahren verschollen ist. Da der Vater nicht genug Zeit für seinen Sohn hat, soll Tom ein Schuljahr bei seinem Großvater verbringen, der in einem Dorf am Fuße des Mont Blanc lebt. Genau dort fand die Tour statt, von der seine Mutter nicht mehr nach Hause kam.
Zunächst hat Tom wenig Lust bei seinem Großvater zu bleiben, doch nach und nach lernt er seinen Opa kennen, steht mit ihm Geburt und Tod eines Pferdes durch, fährt mit ihm Bob – und bringt den alten Mann regelmäßig zur Verzweiflung mit seinen vielen Fragen. Über einen Freund seines Großvaters erfährt er die Geschichte eines indischen Flugzeugs, der „Malabar Princess", die vor 50 Jahren im Mont Blanc abgestürzt ist. Allmählich tauchen Wrackteile der „Malabar" wieder auf. Voller Hoffnung, dass man auf diese Weise auch seine verschollene Mutter wieder finden könnte, macht sich Thomas mit seinem Freund Benoît ohne Wissen der Erwachsenen auf den Weg zu den Gletscherspalten.
Eine einfühlsame, spannende Familienkomödie über die kleinen und großen Fragen zu Leben und Tod.


 

Moi César, 10 ans ½, 1m39 (Ich, César. 10 ½ Jahre alt, 1,39 Meter groß)
Frankreich 2003. Regie: Richard Berry. Darsteller: Jules Sitruk, Maria de Medeiros. Jugendkomödie. 91 Min. Ab 6. Klasse. Cinéfête 7
Moi César, 10 ans ½, 1m39 (Ich, César. 10 ½ Jahre alt, 1,39 Meter groß) César Petit ist 10 ½ Jahre alt, 1m39 klein, schüchtern und ein bisschen pummelig. Genau das Gegenteil von seinem Freund Morgan. Der ist gut in der Schule, ruhig, groß und stark und hat nur ein einziges Problem: Er kennt seinen Vater nicht. Beide sind in Sarah verliebt, das schönste Mädchen der Schule. Wie soll César es bloß anstellen, ihr zu gefallen? César wundert sich über die Welt und die Erwachsenen, die ihm nichts richtig erklären. Da macht er sich eben seine eigenen Gedanken! Als es zum großen Krach zu Hause und in der Schule kommt, haut César mit seinen beiden Freunden ab nach England: auf die Suche nach Morgans Vater. Damit fangen die richtigen Abenteuer erst an.
Eine originelle, phantasiereiche Komödie über Familie, Freundschaft, Schule und die erste Liebe.


 

Hop
Belgien 2002. Regie: Dominique Standaert. Darsteller: Kalomba Mboyi, Jan Decleir Familiendrama. 104 Min. Ab 7. Klasse. Cinéfête 6
Hop Justin ist mit seinem Vater Dieudonné illegal nach Belgien eingewandert. Einmal wollen sie sich ein äußerst wichtiges Fußballspiel im Fernsehen ansehen. Also zapfen sie das Kabelprogramm der Nachbarwohnung an, um den kongolesischen Super-Stürmer Emile M’Penza zu bewundern. Schließlich kommen die Nachbarn hoch, schmeißen den Fernseher aus dem Fenster und verprügeln Dieudonné. Er wird von der Polizei geschnappt und sofort ausgewiesen.
Justin kann fliehen und kommt bei dem alten Anarchisten Frans und seiner Freundin unter. Der stachelt den Jungen auf, sich das mit seinem Vater nicht gefallen zu lassen. Er soll den Kampf gegen das marode System endlich aufnehmen, damit Dieudonné zurückkommen kann. Da trifft es sich ausgesprochen gut, dass Frans aus seiner stürmischen Zeit noch über ein ansehnliches Sprengstofflager verfügt. Und Dynamit verschafft Aufmerksamkeit. Justin ahnt, dass ihm plötzlich jemand zuhören würde, wenn er seinen Sprengsatz nur an die richtige Stelle legt.


 

La Promesse (Das Versprechen)
B/F/L 1996. Regie: Luc und Jean-Pierre Dardenne. Darsteller: Jérémie Rénier, Olivier Gourmet. Sozialdrama. 93 Min. Ab 8./9. Klasse.Cinéfête 2
La Promesse (Das  Versprechen) Roger schleust illegale Einwanderer aus Afrika nach Belgien ein, bringt sie in einer dreckigen, abbruchreifen Bude unter und nutzt sie skrupellos als billige Arbeitskräfte aus.
Auch Sohn Igor hat seine Hände im Spiel, bis er eines Tages mit ansehen muss, dass sein Vater einen der Schwarzarbeiter verrecken lässt, um keinen Ärger mit der Polizei zu bekommen...
Igor verspricht dem sterbenden Mann, sich um seine Familie zu kümmern. Wird er sein Versprechen halten?
Ein hochsensibles Thema – von den Brüdern Dardenne nuanciert und realitätsnah dargestellt.


 

Le fabuleux destin d’Amélie Poulain (Die fabelhafte Welt der Amélie)
Frankreich 2001. Regie: Jean-Pierre Jeunet. Darsteller: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz. Komödie. 129 Min. Ab 9. Klasse. Cinéfête
Le fabuleux destin d’Amélie Poulain (Die fabelhafte Welt der Amélie) Es war einmal ein ganz besonderes Mädchen namens Amélie Poulain: Sie lebte im Pariser Viertel Montmartre und beschloss eines Tages, die Leute glücklich zu machen. Mit phantasievollen Streichen verwandelte Glücksfee Amélie das Leben ihrer Nachbarn. Doch als sie Nino, den Mann ihrer Träume trifft, weiß sie sich selbst nicht zum Glück zu verhelfen. Es beginnt ein spannendes Versteckspiel quer durch Paris.
Eine fabelhafte Komödie, ein witziges, hinreißendes Kinomärchen. Französischer geht’s nicht!


 

Persepolis
Frankreich 2007. Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud. Animationsfilm. 96 min. Ab 10. Klasse.Cinéfête 9.
Persepolis „Punk is not ded“ – das ist die Devise! Marjane ist 8 Jahre alt, als es im Iran zur islamischen Revolution kommt. Die Sittenwächter übernehmen die Macht, sie machen Vorschriften, wie man leben soll und verfolgen gnadenlos alle, die anders denken. Tausende landen im Gefängnis, Frauen müssen Kopftücher tragen, bald schon werden Männer für den Krieg gegen den Irak eingezogen. Aber Marjane denkt gar nicht daran, sich den Regeln zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden, trägt unter ihrem Schleier Jeans und Turnschuhe und sagt, was sie denkt. Je älter Marjane wird, desto gefährlicher wird ihr rebellisches Wesen. Zu ihrer Sicherheit schicken die Eltern sie nach Österreich auf die Schule. Im Exil erfährt Marjane eine zweite Revolution: Freiheit aber auch Einsamkeit in der Fremde, Erwachsenwerden und erste Liebe.
In der preisgekrönten Verfilmung ihres Kult-Comics Persepolis erzählt die Regisseurin ihre Kindheit und Jugend. Mit Wut und Witz schildert sie ihre Sicht auf die politischen Umwälzungen, die ihr Heimatland in Repression, Gewalt und Krieg führten. Den schrecklichen Erfahrungen zum Trotz, siegt in den phantasievollen schwarzweißen Zeichnungen eine einzigartige Energie und Lebensfreude.


 

Entre les murs (Die Klasse)
Frankreich 2008. Regie: Laurent Cantet. Darsteller: François Bégaudeau, Nassim Amrabt. Drama/Komödie. 128 Min. Ab 11. Klasse. Neu im Programm!
Entre les murs Im 20. Pariser Arrondissement, einem Multi-Kulti-Viertel und sozialem Brennpunkt, hat der junge Lehrer François die besten Absichten, seinen Schülern das notwendige Wissen beizubringen und sich nicht entmutigen zu lassen. So versucht er im Französischunterricht nicht nur notwendige Fakten und sprachliche Kompetenz zu vermitteln, sondern auch soziale Werte menschlichen Zusammenlebens, Respekt und Toleranz. Im Klassenraum mit 14- bis 15-jährigen Schülern unterschiedlicher Nationalitäten prallen Meinungen und Kulturen aufeinander, ein Mikrokosmos des heutigen Frankreichs und seiner ganzen ethnischen Vielfalt. Der engagierte Lehrer gibt trotz aller Widrigkeiten nicht auf, weicht Konfrontationen nicht aus, kämpft gegen Leistungsverweigerung und Aggression, fördert mit unkonventionellen Methoden die Stärken der Jugendlichen und gibt eigene Schwächen zu. Er spielt auf Risiko und gewinnt für alle ein Stückchen mehr Gerechtigkeit und Demokratie.
Laurent Cantets Adaption des autobiographischen Romans von François Bégaudeau – der auch im Film die Rolle des Lehrers übernahm - erzählt ohne pädagogischen Zeigefinger, aber mit herzerfrischender Ehrlichkeit und funkelndem Humor von Lust und Frust des Lehrens und Lernens. Beim Filmfestival in Cannes gab es dafür hochverdient die Goldene Palme.


 

Le Dernier métro (Die letzte Metro)
Frankreich 1980. Regie: François Truffaut. Darsteller: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu. Drama. 131 Min. Ab 12. Klasse. Cinéfête 6
Le Dernier métro (Die letzte Metro) Während der deutschen Besetzung von Paris wird im Theater „Montmartre“ ein neues Stück geprobt. Da der Leiter Lucas Steiner, ein deutscher Jude, sich im Keller versteckt halten muss, versucht seine Frau Marion die Gefahren der politischen Lage und menschliche Komplikationen zu meistern und das Theater weiterzuführen.
Durch ein Heizungsrohr verfolgt Lucas die Proben des neuen Stückes "Die Verschollene", welches das Theater wieder in Schwung bringen soll. Sein einziges Bindeglied nach außen ist seine Frau Marion, die ihn abends nach den Proben im Keller besuchen kommt, für ihn kocht, und ihm Mut zuspricht. Im Kontrast zu dieser düsteren Kellerwelt tobt oben das bunte Theaterleben - die Schauspieler streiten sich, vertragen sich, Liebesgeschichten entstehen und entwirren sich, alle arbeiten hart daran, in dieser Zeit des Notstands und der Sanktionen, zu überleben. Zu der ohnehin schon schwierigen Lage kommt hinzu, dass Marion sich in den Hauptdarsteller des Stückes, Bernard Granger, verliebt, und dass sich der mit den Nazis kollaborierende Journalist Daxiat die Leitung des Theaters unter den Nagel reißen will.
Le Dernier Métro erhielt 1981 zehn „Césars" und war für einen „Golden Globe" und einen „Oscar“ nominiert.


 

Weitere Informationen zu den gezeigten Filmen finden Sie außerdem unter www.cinefete.de

Formulare / Downloadmaterial

 

Die Veranstaltungen im CineStar Metropolis finden mit freundlicher Unterstützung der SAALBAU statt

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