Deutsches Filmmuseum in der Trägerschaft des Deutschen Filminstituts – DIF e.V.

7. Französisches Jugendfilmfestival Cinéfête
30. Mai bis zum 6. Juni

Kinosaal statt Klassenzimmer heißt es beim französischen Jugendfilmfestival Cinéfête vom 30. Mai bis 6. Juni. Wahlverwandtschaften und die Beziehung zwischen den Generationen lautet das diesjährige Motto von Cinéfête 7, das in Frankfurt sowie bundesweit in mehr als 90 Städten und 120 Kinos gastiert. Klassen aller Jahrgangsstufen sehen dabei preisgekrönte und ausgewählte französische Filme im Original mit Untertiteln wie den Animationsfilm L’ENFANT QUI VOULAIT ÊTRE UN OURS (2002), den poetischen Naturfilm LE PAPILLON (2002) und die Bestseller-Verfilmung MONSIEUR IBRAHIM ET LES FLEURS DU CORAN (2003).

Das 7. französische Jugendfilmfestival Cinéfête wird unterstützt vom Hessischen Kultusministerium. Alle wichtigen Informationen zum Anmeldeverfahren finden Sie im Schreiben des Staatlichen Schulamtes (pdf).
Schreiben des Staatlichen Schulamtes (PDF)

Anmeldung (ab 8. Mai)

Vorstellungen im Deutschen Filmmuseum und mit der Unterstützung der Saalbau GmbH im CineStar Metropolis




Telefon 069 / 961 220 220 – Fax: 069 / 961 220 519
Vorstellungen im Filmforum Höchst:
Telefon 069 / 212 45664 – Fax 069 / 212 45762.
Anmeldeformular ansehen und ausdrucken (PDF)

Die Filme im Überblick

Wahlverwandtschaften und die Beziehung zwischen den Generationen sind das Motto des Programms von Cinéfête 7, das wie jedes Jahr qualitativ hochwertige Filme für alle Altersgruppen und jeden Geschmack bereithält.
Das komplette Programm ansehen und ausdrucken (PDF)

Schon der Film für die kleinsten L’ENFANT QUI VOULAIT ÊTRE UN OURS von Jannik Hastrup stellt die Frage nach der Zugehörigkeit und der Freiheit, selbst zu entscheiden, wer man ist: Ein Junge, der bei Eisbären aufwächst, möchte nicht zu den Menschen zurückkehren. Die Musik zu diesem zauberhaften, in lichten Farben gezeichneten dänisch-französischen Animationsfilm schrieb der international renommierte Komponist Bruno Coulais („Mikrokosmos“, „Nomaden der Lüfte“).

Der poetische Naturfilm LE PAPILLON dagegen handelt von der Freundschaft zwischen einem kleinen, vernachlässigten Mädchen und einem alten, einsamen Kauz, die gemeinsam in die Berge auf Schmetterlingsjagd gehen.

In der Bestsellerverfilmung MONSIEUR IBRAHIM ET LES FLEURS DU CORAN geht es nicht nur um die Verständigung zwischen Generationen, sondern auch zwischen Kulturen und Religionen: Wenn der türkische Lebensmittelhändler Monsieur Ibrahim dem jüdischen Jungen Momo aus seiner Sicht die Welt erklärt.

Und in dem farbenprächtigen BRODEUSES ist es die gemeinsame Arbeit, die die schwangere Claire mit der Perlenstickerin Madame Melikian, verbindet.

Nur in MOI CÉSAR, 1 ANS ½, 1 M 39 sind es keine Erwachsenen, sondern die gleichaltrigen Freunde, die dem verträumten, pummeligen César helfen, Konflikte mit den Eltern zu bewältigen. Die Komödie über die alltäglichen Sorgen und Freuden eines 10-jährigen ist witzig und so konsequent aus der Perspektive des Protagonisten erzählt, dass sogar die Kamera auf seiner Höhe (1 m 39) positioniert wurde.

Für die älteren Klassen gibt es dieses Jahr ernstere Filme, die zum Nachdenken über Form und Inhalt anregen sollen: Neben Brodeuses über ungewollte Schwangerschaft, geht es in LA VEUVE DE SAINT-PIERRE um die Todesstrafe und die Frage nach menschlicher Schuld. Für dieses visuell und schauspielerisch beeindruckende Leinwandepos gelang es dem Autorenfilmer Patrice Leconte die französischen Stars Juliette Binoche und Daniel Auteuil sowie den international renommierten Regisseur Emir Kusturica („Underground“, „Schwarze Katze, weißer Kater“) zu gewinnen, der dafür erstmals selbst vor der Kamera stand.

In dem Dokumentarfilm LES GLANEURS ET LA GLANEUSE wiederum setzt sich Agnès Varda, die großen alten Dame des französischen Kinos, spielerisch und assoziativ mit oft unbeachteten Seiten der modernen Wegwerfgesellschaft auseinander: den übrig gelassenen Resten und denen, die diese aufsammeln.

Auch dieses Jahr können dank Cinéfête wieder französische Filme entdeckt werden, die bisher keinen Kinostart in Deutschland hatten: so das Eskimomärchen L’enfant qui voulait être un ours, die Jugendkomödie Moi César, 1 ans 1/2 1 m 39 und der Historienfilm La Veuve de Saint-Pierre.

Cinéfête wurde im Jahr 2000 von der Französischen Botschaft ins Leben gerufen und wird gemeinsam mit AG Kino – Gilde e.V. und den Instituts Français in Deutschland organisiert. Es steht unter der Schirmherrschaft der deutschen Bildungsminister und wird dieses Jahr erstmalig auch von Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz unterstützt. Der Kinobesuch im Rahmen von Cinéfête wird im Unterricht vor- und nachbereitet. Zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit werden Lehrerfortbildungen organisiert und pädagogische Dossiers bereitgestellt. So hat Cinéfête über die Jahre hinweg an vielen Schulen den regelmäßigen Kinobesuch als Teil des Französischunterrichts etabliert.

Weitere Informationen unter: www.kultur-frankreich.de/cinefete

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