Deutsches Filmmuseum in der Trägerschaft des Deutschen Filminstituts – DIF e.V.
Cinéfête 9 – das französische Jugendfilmfestival
vom 25.5. – 29.5.2009 im Kino des Deutschen Filmmuseums, im Cinestar Metropolis und im Filmforum Höchst

Cinefete 9

Cinéfête 9, das erfolgreiche deutsch-französische Filmfestival für junge Leute ist von Montag, 25.5. bis Freitag 29.5.2009 erneut in Frankfurt zu Gast. Sieben frankophone Filme in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln werden im Kino des Deutschen Filmmuseums, mit Unterstützung der Saalbau GmbH im CineStar Metropolis und im FilmForum Höchst zu sehen sein.

Das Festival steht wie in den letzten Jahren unter der Schirmherrschaft der Gesandten für Kultur der französischen Botschaft und der Hessischen Kultusministerin. Der Besuch einer Kinovorstellung ist als Unterrichtszeit anerkannt

Freundschaft lautet das diesjährige Motto des Festivals, das Französisch lernenden Schüler/innen aller Altersstufen einen Einblick in das französische Filmschaffen, die französische Sprache und Kultur gibt. Auch in diesem Jahr enthält das vielfältige und spannende Programm Filme, die nur dank Cinéfête ihren Weg (neu) in deutsche Kinos finden: so der legendäre Nouvelle-Vague Klassiker LES QUATRE CENTS COUPS von François Truffaut!

Für die Programmgestaltung und die Verteilung der Kinoplätze ist das Deutsche Filmmuseum verantwortlich. Das Programm wurde nach den von Ihnen eingegangen Filmoptionen gestaltet. Eine Programmübersicht sowie Anmeldeformular und weitere Informationen zum Ablauf finden Sie am Ende der Seite zum Download.

Gerne können Sie per Fax (Download) ab 27. April (069 / 961 220 519) oder telefonisch ab 28. April täglich von 10.30 Uhr – 21.00 Uhr (Mo bis 16 Uhr) im Deutschen Filmmuseum unter 069 / 961 220 220 reservieren.
Karten für das Filmforum Höchst können nur dort direkt unter Tel 069/212-45664 oder über die Fax-Nr. 069/212-45762 reserviert werden.

Der Preis pro Karte beträgt 3 €; Lehrer haben freien Eintritt.

Die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Cinéfête 9 findet am 28. Mai 2009 von 12.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr im Kino des Deutschen Filmmuseums statt. Wie im vorigen Jahr möchten wir die Schülerinnnen und Schüler in dieser Veranstaltung aktiv mit einbeziehen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zu dem Film „Ensemble, c`est tout“ können Impressionen aus den Schulen und Klassen wieder ins Deutsche Filmmuseum zurückgetragen werden. Denkbar wären kleine Darbietungen in Form von Sketchen, Collagen oder musikalischen Umsetzungen. Ihre Mitarbeit und Ihr Engagement sind gefragt, damit Cinéfête in Frankfurt weiterhin für alle Teilnehmer zu einem Erfolg wird.
Für weitere Informationen und zur Koordination der Beiträge (bitte bis spätestens 15. Mai) steht Ihnen gerne Herr Oliver Knothe  zur Verfügung (E-Mail: oknothe@yahoo.de).

Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülern interessante Stunden und viel Spaß mit Cinéfête 9.

 

Filme:

Le renard et l'enfant (Der Fuchs und das Mädchen)
Frankreich 2007. Regie: Luc Jacquet. Darsteller: Bertille Noël-Bruneaum, Isabelle Carré.
97 min. Empfohlen ab 1. Klasse.
Le renard et l'enfant (Der Fuchs und das Mädchen)Ihr täglicher Weg zur Schule führt Lila über Wiesen und Felder einer schönen Gebirgslandschaft. Eines Tages begegnet sie einer jagenden Füchsin. Lila will ihr folgen, aber im Nu ist das wilde Tier wieder im Unterholz verschwunden. Von da an wünscht sich Lila nichts sehnlicher, als die Füchsin wiederzusehen! … Es vergehen Monate. Doch Lila lässt nicht locker. Mit viel Geduld gelingt es ihr, das Vertrauen des scheuen Tieres zu gewinnen. So beginnt eine fabelhafte Freundschaft. An der Seite der Füchsin lernt Lila die verborgenen Seiten der Natur im Wechsel der Jahreszeiten kennen. Sie erlebt Abenteuer an wilden Schluchten, mit Adlern, Bären und Wölfen und wird schließlich sogar in die Fuchs-Familie aufgenommen! Nur zähmen und besitzen – das wird Lila lernen – lässt die Füchsin sich nicht. Ein poetischer Film, der unsere Wahrnehmung der Natur verändert.

Pädagogisches Dossier (PDF)

 

L`avion (Das Zauberflugzeug)
Frankreich 2005. Regie: Cédric Kahn. Darsteller: Roméo Botzaris, Alicia Djémai. 100 min. Empfohlen ab 5. Klasse.
L`avion (Das Zauberflugzeug)Statt des sehnlichst gewünschten Fahrrades erhält Charly zu Weihnachten ein Modellflugzeug. Sein Vater, der Flugzeugingenieur ist, hat es selbst gebaut. Als er wenige Tage später bei einem Unfall stirbt, entwickelt das Flugzeug magische Kräfte: Es beginnt sich zu bewegen und kehrt sogar zu Charly zurück, als ein Mitschüler versucht, es ihm wegzunehmen! Das macht seine Mutter und einen ehemaligen Arbeitskollegen des Vaters misstrauisch. Sie wollen das Flugzeug in einem Labor untersuchen lassen. Aber Charly will sich um keinen Preis von dem letzten Geschenk seines Vaters trennen. Es beginnt ein spannender Kampf um das Zauberflugzeug. Werden die Zauberkräfte des Flugzeugs auch Charlys größten Wunsch erfüllen können – den Vater wiederzusehen? Ein abenteuerlicher, surrealer Film, der sensibel von Tod und Abschiednehmen erzählt.

Pädagogisches Dossier (PDF)

 

Je m'appelle Elisabeth (Ich heiße Elisabeth)
Frankreich 2006. Regie: Jean-Pierre Améris. Darsteller: Alba-Gaïa Kraghede Bellugi, Benjamin Ramon. 90 min. Empfohlen ab 6. Klasse.
Nach einem gleichnamigen Roman von Anne Wiazemsky

Je m'appelle Elisabeth (Ich heiße Elisabeth)Die zehnjährige Betty hat Angst vor Gespenstern und verlassenen Winkeln. Sie fühlt sich alleingelassen in der großen Villa ihrer Eltern: Ihre Schwester ist im Internat und die Eltern denken nur an ihre Scheidung. Da trifft Betty eines Tages Yvon im Garten. Er ist aus der Behindertenanstalt nebenan geflohen. Betty versteckt ihn in ihrem Gartenhaus und freundet sich mit ihm an. Es stört sie nicht, dass er kaum spricht. Endlich hat sie einen Vertrauten, um den sie sich kümmern und dem sie ihre geheimen Gedanken erzählen kann! Aber das Versteck ist nicht sicher und so beschließt Betty mit Yvon gemeinsam wegzugehen...
Je m’appelle Elisabeth ist ein bezaubernder Film über Freundschaft. Er inszeniert subtil kindliche Ängste, die jeder überwinden kann, der den Mut findet, dem Fremden und Unheimlichen zu begegnen.

Pädagogisches Dossier (PDF)

 

Fais-moi des vacances
Frankreich 2000. Regie: Didier Bivel. Darsteller: mit Aymen Saidi, Ibrahim Koma. 86 min. Empfohlen ab 7. Klasse.
Fais-moi des vacancesEndlich Sommerferien! Adama und Lucien, beide 11, müssen jeden Tag zusehen, wie ihre Nachbarn mit Sonnenbrillen und Shorts ausgestattet fröhlich in den Urlaub fahren. Sie selbst langweilen sich in der tristen Hochhaussiedlung eines Pariser Banlieues zu Tode. Auch sie möchten weg, koste es, was es wolle! Zwar fehlt das Geld, aber an tollen Einfällen mangelt es nicht! Witzig und einfühlsam widmet sich Didier Bivel einem heiklen Thema. Die Sommerkomödie war der Publikumshit von Cinéfête 4!

Pädagogisches Dossier (PDF)

 

Les quatre cents coups
Frankreich 1959. Regie: François Truffaut. Darsteller : Jean-Pierre Léaud, Claire Maurier, Albert Rémy. 95 min. Empfohlen ab 8. Klasse.
Les quatre cents coupsDer 14-jährige Antoine treibt sich lieber in Paris herum oder geht ins Kino, anstatt sich im Unterricht abzuquälen. Zu Hause, wo er sein Bett im Flur aufschlagen muss, gibt es ohnehin keinen Platz für ihn: Dem Vater ist er gleichgültig und die Mutter stört er nur beim Rendezvous mit ihrem Geliebten. Der einzige Lichtblick ist sein Freund René: Faire les quatre cents coups – „Unsinn machen“, das ist ihre liebste Beschäftigung! Nach einer unverschämten Lüge traut Antoine sich nicht mehr zurück nach Hause. Und als der Diebstahl einer Schreibmaschine auffliegt, kommt die Polizei ins Spiel… In seinem weltberühmten Kinohit verfilmte François Truffaut Erinnerungen an seine eigene Jugend: zwischen lieblosen Eltern und bestem Freund, Kino und Schule, Freiheitsliebe und Jugendkriminalität. Eine dokumentarische Reise in das Paris der 50er Jahre, die auch dank des jungen Hauptdarstellers Jean-Pierre Léaud noch heute so frisch und aktuell erscheint wie vor 50 Jahren. Mit Les quatre cents coups, der auf den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet wurde, feierte die Nouvelle Vague ihren ersten triumphalen Erfolg.

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Persepolis
Frankreich 2007. Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud. Animationsfilm. 96 min. Empfohlen ab 9. Klasse.
Les quatre cents coups„Punk is not ded“ – das ist die Devise! Marjane ist 8 Jahre alt, als es im Iran zur islamischen Revolution kommt. Die Sittenwächter übernehmen die Macht, sie machen Vorschriften, wie man leben soll und verfolgen gnadenlos alle, die anders denken. Tausende landen im Gefängnis, Frauen müssen Kopftücher tragen, bald schon werden Männer für den Krieg gegen den Irak eingezogen. Aber Marjane denkt gar nicht daran, sich den Regeln zu unterwerfen. Viel lieber entdeckt sie Punk, ABBA und Iron Maiden, trägt unter ihrem Schleier Jeans und Turnschuhe und sagt, was sie denkt. Je älter Marjane wird, desto gefährlicher wird ihr rebellisches Wesen. Zu ihrer Sicherheit schicken die Eltern sie nach Österreich auf die Schule. Im Exil erfährt Marjane eine zweite Revolution: Freiheit aber auch Einsamkeit in der Fremde, Erwachsenwerden und erste Liebe.
In der preisgekrönten Verfilmung ihres Kult-Comics Persepolis erzählt die Regisseurin ihre Kindheit und Jugend. Mit Wut und Witz schildert sie ihre Sicht auf die politischen Umwälzungen, die ihr liberales, aufgeklärtes Heimatland in Repression, Gewalt und Krieg führten. Den schrecklichen Erfahrungen zum Trotz, siegt in den phantasievollen schwarzweißen Zeichnungen eine einzigartige Energie und Lebensfreude.

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Ensemble, c'est tout (Zusammen ist man weniger allein)
Frankreich 2007. Regie: Claude Berri. Darsteller: Audrey Tautou, Guillaume Canet, Laurent Stocker. 97 min. Empfohlen ab 10. Klasse.
Nach dem Roman von Anna Gavalda

Les quatre cents coupsVerschiedener könnten sie kaum sein: Camille, eine begabte Zeicherin, die zum großen Ärger ihrer dünkelhaften Mutter in einer Putzkolonne arbeitet und in einer zugigen Pariser Dachwohnung lebt. Der schüchterne, wohlerzogene Adelige Laurent, der zwar wie kein anderer über Geschichte Bescheid weiß, aber sich doch nichts anderes zutraut als Postkarten im Museumshop zu verkaufen. Und der launische, rüpelhafte Gourmet-Koch Franck, der in seiner Freizeit nur Motorräder, Musik und Frauen im Kopf hat.
Laurent teilt mit Franck die riesige, mit alten prächtigen Möbeln ausgestattete Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. An einem kalten Wintertag beschließt er auch ihre Nachbarin Camille in die Wohnung aufzunehmen, weil er sich Sorgen um ihre Gesundheit macht.
Damit ist Ärger vorprogrammiert: Drei Welten prallen aufeinander, es kommt zu Missgunst, Streit, Versöhnung und …. zu Liebe. Denn – zusammen ist man weniger allein.
Claude Berris witzige, charmante Verfilmung des Bestsellers von Anna Gavalda erzählt von Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens und dem Glück des Zusammenseins.

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Weitere Informationen zu den gezeigten Filmen finden Sie außerdem unter www.cinefete.de

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