Deutsches Filmmuseum in der Trägerschaft des Deutschen Filminstituts – DIF e.V.
TAPAS MIXTAS: NEUES SPANISCHES KINO
Filmreihe vom 3. bis 31. Oktober

IBERIA Zur Eröffnung des Instituto Cervantes in Frankfurt präsentieren wir eine Reihe mit international anerkannten und preisgekrönten Produktionen aus Spanien der vergangenen vier Jahre. Nicht alle haben, zumal in Originalversion, den Weg in die deutschen Kinos gefunden. Die neun Spielfilme, ein Zeichentrickfilm und ein Kurzfilmprogramm zeigen die Bandbreite des jungen spanischen Films.

Fr 3.10. 20.30 Uhr
LA MALA EDUCACIÓN Schlechte Erziehung
Spanien 2003, R: Pedro Almodóvar, Da: Gael García Bernal, Fele Martinez, 106 min OmU
Schlechte Erziehung Pedro Almodóvar ist der einzige spanische Regisseur, dessen Filme regelmäßig in die deutschen Kinos kommen. Da LA MALA EDUCACIÓN (Schlechte Erziehung, 2003) noch nicht in unserem Haus lief, haben wir ihn mit ins Programm genommen. Der Regisseur erinnert sich in seinem Film an seine Kindheit zu Beginn der 1960er Jahre in einem katholischen Internat, an erste sexuelle Erfahrungen und die Begegnung mit dem Kino. Almodóvar spielt dabei virtuos, in dicht verwobenen, sich brechenden Erzählsträngen mit seiner eigenen Biografie.

Fr 3.10. 22.30 Uhr | Sa 4.10. 18.00 Uhr
TE DOY MIS OJOS Öffne meine Augen
Spanien 2003, R: Iciar Bollain, Da: Laia Marull, Luis Tosar, 106 min OmU
TE DOY MIS OJOS Öffne meine Augen Der Leidensweg einer jungen Frau, die von ihrem Mann misshandelt wird und dennoch immer wieder zu ihm zurückkehrt, bildet in TE DOY MIS OJOS (Öffne meine Augen, 2003) für Regisseurin Iciar Bollain den Ausgangspunkt für eine Medi- tation über Zärtlichkeit, Aggression und Einsamkeit, schonungslos von den Hauptdarstellern authentisch ausgefüllt.

Fr 10.10. 14.30 Uhr | So 12.10. 16.00 Uhr
EL CID: LA LEYENDA El Cid – Die Legende
Spanien 2003, R: Jose Pozo, Animationsfilm, 81 min, FSK: ab 6, empf. ab 8 Jahre, DF
EL CID: LA LEYENDA El Cid Zu unserem Schwerpunktthema „Neues spanisches Kino˝ zeigen wir mit dem Zeichentrickfilm EL CID: LA LEYENDA (El Cid: Die Legende, 2003) eine weitere Verfilmung des berühmten spanischen Heldenepos: Im Kampf eint Rodrigo Diaz de Vivar als Held El Cid die spanische Christenheit. Liebenswert animiert, vermittelt die mit dem Goya-Preis für den besten Zeichentrickfilm ausgezeichnete Animation ohne überhöhtes Pathos spanische Geschichte und entführt in die sagenumwobene Zeit des Rittertums.

Fr 10.10. 20.30 Uhr | Sa 11.10. 22.30 Uhr
TODO SOBRE MI MADRE Alles über meine Mutter
F/ES 1999, R: Pedro Almodóvar, Da: Cecilia Roth, Marisa Paredes, Penélope Cruz, 101 min OmU
TODO SOBRE MI MADRE Alles über meine Mutter Pedro Almodovars TODO SOBRE MI MADRE (Alles über meine Mutter, 1999) begleitet Manuela nach dem Tod ihres Sohnes auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie sucht den nun transsexuellen Vater ihres Kindes, der als weibliche Prostituierte arbeitet und nichts von seinem Sohn weiß. Die Hommage an starke Frauen widmet sich mit viel Anteilnahme existenziellen Themen wie Krankheit, Tod, Liebe und Hoffnung.

Fr 10.10. 22.30 Uhr | Sa 18.10. 18.00 Uhr
7 VÍRGENES 7 Jungfrauen
Spanien 2005, R: Alberto Rodríguez, Da: Juan José Ballesta, Jesús Carroza, 85 min OmU
7 VÍRGENES 7 Jungfrauen Der in einem Jugendgefängnis inhaftierte 16-jährige Tano bekommt 48 Stunden Freigang, um an der Hochzeit seines Bruders teilzunehmen. Er aber nutzt die Zeit, seine Freunde zu treffen und all das nachzuholen, was ihm im Gefängnis verwehrt war. Mit der Darstellung einer „verlorenen Generation“ und der Bestandsaufnahme sozialer Wirklichkeit in Spanien fesselt Alberto Rodríguez’ 7 VIRGENES (7 Jungfrauen, 2005) durch filmischen Rhythmus und Authentizität.

Sa 11.10. 20.30 Uhr | So 19.10. 18.00 Uhr
PRINCESAS
ES/F 2005, R: Fernando León de Aranoa, Da: Candela Peña, Micaela Nevárez, 113 min OmU
PRINCESAS PRINCESAS (2005) von Fernando León de Aranoa schildert mit semidokumentarischen Mitteln die Verknüpfung der Schicksale zweier Madrider Prostituierten, einer aus kleinbürgerlicher Familie stammenden Dreißigjährigen und einer illegalen Immigrantin, die sich in ihrem Überlebenskampf gegenseitig beistehen. Beide Schauspielerinnen wurden für ihre Darstellung mit dem spanischen Filmpreis Goya ausgezeichnet.

So 12.10. 18.00 Uhr | Fr 17.10. 22.30 Uhr
OBABA
ES/D 2005, R: Montxo Armendáriz, Da: Bárbara Lennie, Pilar López de Ayala, Peter Lohmeyer, 107 min OmU
OBABA Eine Filmstudentin reist in das abgeschiedene baskische Dorf Obaba, um eine Dokumentation über seine Menschen und ihren Alltag zu drehen. Stattdessen erfährt sie mysteriöse Geschichten und gerät immer tiefer in ein Geflecht aus Liebe, Geheimnissen und Hass. OBABA (2005), Montxo Armendáriz‘ Verfilmung eines gefeierten Romans von Bernardo Atxaga versucht, die Nachwirkungen der Franco-Diktatur filmisch aufzuarbeiten sowie zum Dialog mit dem Baskenland beizutragen.

Fr 17.10. 20.30 Uhr | So 26.10. 20.30 Uhr
EL LABERINTO DEL FAUNO Pans Labyrinth
Mexiko/Spanien/USA 2006, R: Guillermo del Toro, Da: Ivana Baquero, Doug Jones, 114 min Span.OmU
EL LABERINTO DEL FAUNO Pans Labyrinth Mit EL LAB ERINTO DEL FAUNO (Pans Labyrinth, 2006) gelang Guillermo del Toro eine Oscar-prämierte, an atemberaubenden Ideen, Bildern und filmischen Referenzen reiche Parabel auf die spanische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Erzählt wird vor dem Hintergrund militärischer Repression in der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg von der jungen Ofélia, deren Stiefvater nach General Francos Sieg die republikanischen Rebellen bekämpft. Seine Brutalität, Unberechenbarkeit und das schlechte Verhältnis zu ihm lassen Ofelia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flüchten, die ihr hilft, den Schrecken der Realität zu trotzen.

Mi 22.10. 20.30 Uhr
Tapas Mixtas – Kurzfilme, OmU
Das Programm Tapas Mixtas präsentiert sechs preisgekrönte spanische Kurzfilme aus den Jahren 2002 bis 2006.
DOMICILO HAB ITUAL ES 2006, R: R. Robles Rafatal, 17 min
LLÉVAME A OTRO SITIO Spanien 2004, R: David Martín de los Santos, 21 min
MINOTAUROMAQ UIA Spanien 2004, R: Juan Pablo Etcheverry, Animation, 10 min
TERCERO B ES 2002, R: José Mari Goenaga, 18 min
PROFILAXIS ES 2003, R: Daniel Sánchez Arévalo, 19 min
EL SONADOR Spanien 2004, R: Oskar Santos, 14 min
DOMICILIO HAB ITUAL von Robles Rafatal erzählt vom Tod eines Geschäftsmannes,
LLÉVAME A OTRO SITIO handelt von einem Paar, das durch die Einöde reist und ein erotisches Rollenspiel beginnt. Der Trickfilmspezialist José Mari Geonage lässt in MINOTAUROMAQ UIA Picasso auf den Minotaurus treffen, TERCERO B von José Mari Goenaga ist ein überaus spannender, aus zwei Blickwinkeln erzählter Thriller, während PROFILAXIS unterhaltsam das Bekenntnis- und Ratgeberfernsehen persifliert. Das Programm schließt mit EL SONADOR von Oskar Santos, in dem ein Nervenarzt im 19. Jahrhundert von der seltsamen Schlafkrankheit eines jungen Adeligen berichtet. Der Film wurde zu über 100 Festivals eingeladen.

Mi 29.10. 20.30 Uhr | Fr 31.10. 18.00 Uhr
AZULOSCUROCASINEGRO Dunkelblaufastschwarz
Spanien 2006, R: Daniel Sánchez Arévalo, Da: Quim Gutiérrez, Marta Etura, 105 min OmU
AZULOSCUROCASINEGRO Dunkelblaufastschwarz AZULOSCUROCASINEGRO (Dunkelblaufastschwarz, 2006), das mehrfach Goya-prämierte Filmdebüt Daniel Sánchez Arévalos, überzeugt mit seinem facettenreichen und grotesk-komischen Mikrokosmos der spanischen Gesellschaft. Jorge arbeitet als Hausmeister in einem Madrider Mietshaus, hat die letzten Jahre seinen Vater gepflegt und gleichzeitig studiert. Doch dann wendet sich sein Bruder Antonio, der im Gefängnis sitzt, mit einer ungewöhnlichen Bitte an ihn.

Do 30.10. 20.30 Uhr
IBERIA
Spanien 2005, R: Carlos Saura, Dokumentarfilm, 91 min OF
IBERIA Für IBERIA (2005) ließ sich Meisterregisseur Carlos Saura von Isaac Albeniz‘ gleichnamiger berühmter Suite inspirieren. Sein unter anderem mit demGoya prämierter Film über den Flamenco unternimmt eine musikalische Reise durch verschiedene Regionen Spaniens, die er teils wirklichkeitsnah, teils kreativ-fiktionalisierend einfängt. Indem er die großen Meister des Flamenco auftreten lässt sowie virtuos mit Farben, Licht, Schatten und Spiegeln, Tanz und Musik spielt, gelingt ihm eine einzigartige Hommage an Musik und Land. Der Film ist einzig in der spanischen Originalfassung erhältlich, doch der Tanz und die Musik lassen sich ohne Sprache erschließen.

Im Kinderkino läuft in der Reihe „Tapas Mixtas“:
Fr 10.10. 14.30 Uhr | So 12.10. 16.00 Uhr
EL CID: LA LEYENDA El Cid – Die Legende
Spanien 2003, R: Jose Pozo, Animationsfilm, 81 min, FSK: ab 6, empfohlen ab 8 Jahre, DF
EL CID: LA LEYENDA El Cid Mit dem Zeichentrickfilm El Cid: La Leyenda (El Cid: Die Legende, 2003) läuft eine weitere Verfilmung des berühmten spanischen Heldenepos: Im Kampf eint Rodrigo Diaz de Vivar als Held El Cid die spanische Christenheit. Liebenswert animiert, vermittelt die mit dem Goya-Preis für den besten Zeichentrickfilm ausgezeichnete Animation ohne überhöhtes Pathos spanische Geschichte und entführt in die sagenumwobene Zeit des Rittertums.
In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes, Frankfurt.

Instituto Cervantes, Frankfurt.

In der Reihe „Kino horizontal“ läuft außerdem:
Fr 10.10. 20.30 Uhr | Sa 11.10. 22.30 Uhr
TODO SOBRE MI MADRE Alles über meine Mutter
F/ES 1999, R: Pedro Almodóvar, Da: Cecilia Roth, Marisa Paredes, Penélope Cruz, 101 min, OmU
TODO SOBRE MI MADRE Alles über meine Mutter Pedro Almodovars Todo sobre mi madre (Alles über meine Mutter, 1999) begleitet Manuela nach dem Tod ihres Sohnes auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie sucht den nun transsexuellen Vater ihres Kindes, der als weibliche Prostituierte arbeitet und nichts von seinem Sohn weiß. Die Hommage an starke Frauen widmet sich mit viel Anteilnahme existenziellen Themen wie Krankheit, Tod, Liebe und Hoffnung.

 

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