1996-2005 Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main
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DOKUMENTARFILM & GESPRÄCH

DER ANDERE IM AUGENBLICK (2008) und WAR PHOTOGRAPHER (2001) am 14. April (20 Uhr)

In unserer gemeinsam mit Naxos – Kino im Theater veranstalteten Reihe zeigen wir im April mit DER ANDERE IM AUGENBLICK (2008) und WAR PHOTOGRAPHER (2001) zwei Filme, die sich mit der Arbeit von Kriegsreportern – ihrem Alltag, ihrer Motivation und ihren Ängsten – beschäftigen.

Kinotermin

Di 14.4. 20.00 Uhr
WAR PHOTOGRAPHER
D/Russland 2002, Schweiz 2001, R: Christian Frei, 96 min OmU
Vorfilm: DER ANDERE IM AUGENBLICK
D 2008, R: Katja Trenkler, Anna-Esther Younes, Eglantine Yamamoto-Masson, Martina Süess, 36 min, DVD
im Gespräch: Katja Trenkler (Regisseurin) und Ursula Meissner (Fotografin)
WAR PHOTOGRAPHER In WAR PHOTOGRAPHER (2001) porträtiert Regisseur Christian Frei einen der berühmtesten Kriegsfotografen unserer Zeit: James Nachtwey. Die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentation begleitet den Fotografen über zwei Jahre hinweg durch Krisengebiete wie dem Kosovo, Ruanda, Indonesien, Afghanistan oder Palästina, zeigt ihn bei der Arbeit im Labor und bei einer Ausstellungseröffnung in New York. Von 1984 bis 2001 arbeitete Nachtwey für die legendäre Agentur Magnum, bevor er die Agentur VII mitbegründete. Zurückhaltend spricht Nachtwey über seine Arbeit, seine Ideale und die Gefährlichkeit des Berufs im Allgemeinen.
Die Kurzdokumentation DER ANDERE IM AUGENBLICK (2008) stellt die Frage, wie FotografInnen den Menschen in Kriegen, Krisen und Katastrophen begegnen. Welche Möglichkeiten bietet die Fotografie, sich dem Leiden anderer zu nähern, es zu verstehen und vielleicht sogar dazu beizutragen, es zu mindern? Die Fotografen Ursula Meissner, Lukas Gold und Fadi Arouri schätzen die Wirksamkeit ihrer Bilder ein und beziehen Stellung zu der Rolle der Medien.

Naxos

 

 

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