Deutsches Filmmuseum in der Trägerschaft des Deutschen Filminstituts – DIF e.V.
AFRICA ALIVE 2009
Festival zum afrikanischen Film vom 20. Januar bis 7. Februar 2009

Galerieausstellung | Werkschau | Hommage | Filmreihe

AFRICA ALIVE 2009

Unter dem Motto „Die Wiederentdeckung des verlorenen Partners, Afrika“ veranstalten wir bereits zum 15. Mal Africa Alive. Neben dem thematischen Schwerpunkt erinnert eine Hommage an den verstorbenen Youssef Chahine und eine Werkschau widmet sich dem Filmschaffenden Haile Gerima. Eröffnet wird das Festival in unserem Haus mit der Ausstellung Katanga – Schatten der Vergangenheit des kongolesischen Fotografen und Videokünstlers Sammy Baloji.

Über Africa Alive
Das Kulturfestival spricht Zuschauer aus verschiedenen Nationen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration im multinationalen Frankfurt. Alle Veranstaltungen werden übersetzt und die Filme im Original mit Untertiteln gezeigt.
Veranstaltet wird das Festival vom Africa Alive-Team, einer einzigartigen Kooperation von afrikanischen Vereinen, Frankfurter Kultureinrichtungen und engagierten Einzelpersonen. Diese Teamarbeit ermöglicht eine internationale Vernetzung. So ist die mehrwöchige Veranstaltung bereits weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt und erhält weltweite Anfragen. Bereits mehrfach war das Festival Projekt der UNESCO oder stand unter ihrer Schirmherrschaft.
Informationen und Termine bietet demnächst auch die Seite www.africa-alive.de.

 

Programmheft und Terminübersicht:

Zu Africa Alive erscheint ein Programmheft, das im Deutschen Filmmuseum sowie an vielen Orten in Frankfurt und Umgebung ausliegt und hier zum Download zur Verfügung steht:

 

Galerieausstellung

Katanga – Schatten der Vergangenheit
Galerieausstellung vom 22. Januar bis 01. Februar
Spurensuche des kongolesischen Photographen Sammy Baloji

Sammy Baloji, AFRICA ALIVE 2009

Die Ausstellung des jungen kongolesischen Künstlers Sammy Baloji zeigt Photographien zerfallender Industriegebäude auf dem Gelände der Bergwerkgrube „Gècamines“ in der Provinz Katanga. Die Region war das industrielle Herz des Kongos während der belgischen Kolonialzeit. Bis heute machen die reichen Rohstoffvorkommen Katanga zu einer begehrten Region, doch die Reichtümer bringen der Bevölkerung mehr Fluch, als Segen. Baloji fügt historische Fotos von Minenarbeitern, die dort einst unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten, in seine Bilder hinein, so dass sie inmitten der verfallenden Industrieanlagen wieder auferstehen. Mit diesen Fotos und seinem Film MEMOIRE macht der engagierte Künstler die Schatten der Vergangenheit sichtbar und verdeutlicht gleichzeitig, wo die Wurzeln für die heutige Misere der Dem. Rep. Kongo liegen.

 

Werkschau

Werkschau Haile Gerima
Haile Gerima Haile Gerima gilt neben Ousmane Sembene und Med Hondo als einer der bekanntesten Vertreter der radikalen und sozial engagierten Filmemacher. Aufgewachsen in Äthiopien studierte er Anfang der 1970er Jahre Film an der UCLA in Kalifornien. Seine Filme zeichnen sich insbesondere durch eine ungewöhnliche Montage und die Verwendung unterschiedlicher Stilmittel aus.

 

Hommage

Hommage an Youssef Chahine
Youssef Chahine Youssef Chahine hat wie kaum ein anderer das ägyptische Filmschaffen geprägt. 1926 in Alexandria geboren, ging er nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schauspiel- und Regiestudium nach Kalifornien an das Pasadena Play House und drehte, zurück in seiner Heimat, 1950 seinen ersten Spielfilm Baba Amin. Drei Filme ehren den großen Filmemacher, der im Juli 2008 verstorben ist.

 

Filmreihe

Filme im Überblick

Do 22.1. 20.00 Uhr
ANDALUCIA
F 2007, R: Alain Gomis, Da: Samir Guesmi, Delphine Zingg, Djolof Mbengue, 94 min OmeU
Zu Gast: Alain Gomis (angefragt)

ANDALUCIA Der Eröffnungsfilm ANDALUCIA (2007) beschäftigt sich mit Migration und der Suche nach Identität und einem Platz in der Gesellschaft. Im Zentrum steht Yacine (beeindruckend gespielt von Samir Guesmi), der in einem Wohnwagen wohnt, sich auf keinen festen Job oder eine Beziehung einlassen möchte und ruhe- und rastlos durch die Straßen und Nächte von Paris streift.

Fr 23.1. 14.30 Uhr | So 25.1. 16.00 Uhr | Fr 30.1. 14.30 Uhr
O GRANDE BAZAR Der große Markt
MZ/PT 2006, R: Licinio Azevedo, Da: Edmundo Mondlane, Chano Orlando, 55 min, ab 10 Jahre DF DVD
O GRANDE BAZAR Der Kinderfilm O GRANDE BAZAR (Der große Markt, 2006) erzählt von der Freundschaft zweier unterschiedlicher Jungen, die sich auf einem afrikanischen Markt treffen. Während der eine versucht, Geld zu verdienen, schlägt sich der andere mit kleinen Gelegenheitsdiebstählen durch. Doch dann entwickeln sie gemeinsam neue und außergewöhnliche Geschäftsideen.

Fr 23.1. 18.00 Uhr | Sa 31.1. 22.30 Uhr
Kurzfilme Return (Jeonju Digital Project 2008)
EXPECTATIONS Korea/F 2008, R: Mahamat-Saleh Haroun
THE BIRTHDAY Korea/F 2008, R: Idrissa Ouédraogo
THE ALPHABET OF MY MOTHER Korea/F 2008, R: Nacer Khemir
Alle OmeU BetaSP
Das Internationale Filmfestival von Jeonju in Südkorea fördert jedes Jahr Kurzfilme im Rahmen des Projektes „Digital Short Films”. 2008 unter dem Titel „Return” waren erstmals afrikanische Filmemacher vertreten. In EXPECTATIONS (2000) kehrt Moussa nach einer abgebrochenen Wüstenreise in sein Dorf zurück. THE ALPHABET OF MY MOTHER (2000) beschreibt die Ausflüchte einer Frau, deren Sohn verschwunden ist, während THE BIRTHDAY (2000) das Porträt der mittellosen Awa zeichnet, die einen älteren wohlhabenden Mann heiratet, aber einen Anderen liebt

Fr 23.1. 20.30 Uhr | Sa 24.1. 22.30 Uhr
DIVIZIONZ
UG/ZA 2007, R: Yes! That’s Us, Da: Kyagulanyi Ssentamu, Mark Bugembe, 91 min OmeU (luganda) BetaSP
zu Gast: Adolf El Assal
DIVIZIONZ Der als No-Budget-Produktion von einem Regie-Kollektiv gedrehte DIVIZIONZ (2007) setzt sich mit Freundschaft und Ehrgeiz auseinander. Vier jugendliche Musiker aus einem Vorort von Kampala bekommen die Möglichkeit, in einer Karaoke-Bar in der Hauptstadt aufzutreten. Auf dem Weg in die Stadt kommt ihnen jedoch ihre dringend benötigte Instrumental-CD abhanden.

Fr 23.1. 22.30 Uhr | Mo 26.1. 17.30 Uhr | Hommage an Youssef Chahine
HEYA FAWDA Chaos
EG/F 2006, R: Youssef Chahine, Khaled Youssef, Da: Khaled Saleh, Mena Shalaby, Youssef El Sherif:,124 min OmU
HEYA FAWDA Chaos Der letzte Film von Youssef Chahine rechnet mit dem ägyptischen Staat und dessen korrupten Beamten ab. HEYA FAWDA (Chaos, 2008) spielt in Choubra, einem kosmopolitischen Nachbarschaftsviertel in Kairo, und wird von einem korrupten Polizeioffizier mit fester Hand regiert. Doch ein junger Staatsanwalt setzt sich zur Wehr.

Sa 24.1. 16.00 Uhr
QUESTIONS A LA TERRE NATALE Questions to the Native
Land, SN/F 2006, R: Samba Felix Ndiaye, Dokumentarfilm, 52 min OmeU BetaSP
QUESTIONS A LA TERRE NATALE Questions to the Native In QUESTION À LA TERRE NATALE (Questions to the Native Land, 2006) kehrt der Filmemacher Samba Félix Ndiaye nach Jahrzehnten des Exils in seine Heimat Senegal zurück. 40 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Senegals hat sich Dakar radikal verändert. Ndiaye besucht alte Freunde, Intellektuelle und andere Experten, die ein schonungsloses Bild der Gesellschaft zeichnen.

Sa 24.1. 17.30 Uhr | Klassiker & Raritäten | Werkschau Haile Gerima
MIRT SOST SHI AMIT Harvest 3000 Years
ET 1975, R: Haile Gerima, Da: Harege-Weyn Tacere, Melaku Makonen, 150 min OmeU
Einführung: Natascha Gikas
MIRT SOST SHI AMIT Harvest 3000 Years MIRT SOS SHI AMIT (Harvest 3000 Years, 1975) entstand während der Studienzeit des Regisseurs bei einem zweiwöchigen Aufenthalt in Äthiopien und wurde mit Laiendarstellern in ampharischer Sprache kurz nach dem Sturz Haile Selassiés gedreht. In episch breitem Stil schildert der Film die Situation der äthiopischen Landbevölkerung, die seit 3000 Jahren unter den gleichen Bedingungen der Unterdrückung und Ausbeutung lebt. Der Film wurde von der Cineteca del Comune di Bologna restauriert.

Sa 24.1. 20.30 Uhr
RÊVE DE POUSSIÈRE Dreams of Dust
BF/F/CA 2007, R: Laurent Salgues, Da: Makena Diop, Rasmané Ouedraogo, 86 min OmeU
Dreams of Dust RÊVES DE POUSSIÈRE (Dreams of Dust, 2006) spielt in Essakane, weit oben im Norden von Burkina Faso. Dort liegt mitten in der Wüste eine Goldmine, und die Ausgestoßenen der Gesellschaft versuchen, ihr Glück zu machen. Auch den nigerianischen Bauern Mocktar, der durch einen Unfall seine ganze Familie verloren hat, verschlägt es an jenen Ort zwischen Hölle und Hoffnung.

So 25.1. 18.00 Uhr
Vorfilm: R’DA, Marokko 2005, R : Mohammed Ahed, Bensouda, 15 min OmeU
TRACES, EMPREINTES DE FEMMES Traces, Women’s Imprints
Burkina Faso/BE/F 2003, R: Katy Lena Ndiaye, Dokumentarfilm, 52 min OmeU BetaSP
TRACES, EMPREINTES DE FEMMES Der erste Teil von drei Dokumentationen TRACES, EMPREINTES DE FEMMES (Traces, Women‘s Imprints, 2003) wirft einen Blick auf die Welt der Frauen in einem Dorf in Burkina Faso. Drei Großmütter und eine Enkelin erzählen aus ihrem Leben, und die Frauen des Dorfes werden beim traditionellen bemalen ihrer Häuser gezeigt.
Der Vorfilm R’DA (2005) beschreibt ein altes Ritual, das schwangeren Frauen bei der Geburt helfen soll.

So 25.1. 20.00 Uhr | Werkschau Haile Gerima
TEZA
Äthiopien/D 2008, R: Haile Gerima, Da: Aaron Arefe, Aby Tedla, 140 min OmeU
Zu Gast: Haile Gerima (angefragt)
TEZA In TEZA (2008) erzählt Gerima von einem jungen Äthiopier, der in den 70er Jahren nach seinem Studium in Deutschland nach Hause reist. Doch die dortigen Machthaber schicken ihn schon bald in die DDR. Nach dem Fall des Regimes in Addis Abeba kehrt er erneut in seine Heimat zurück.

Di 27.1. 18.00 Uhr | Klassiker & Raritäten | Hommage an Youssef Chahine
AL-MOHAGER Der Emigrant
Ägypten/F 1994, R: Youssef Chahine, Da: Yousra, Khaled Nabaoui, Mahmoud Hemida, 129 min OmU
AL-MOHAGER (Der Emigrant, 1994) führt in das Ägypten vor 3000 Jahren. Ram lebt mit seinen Brüdern und seinem Vater in einem unfruchtbaren Gebiet. Er träumt davon, sein Leben zu verändern und nach Ägypten auszuwandern. Doch die Brüder reagieren mit Neid und verkaufen ihn als Sklaven nach Ägypten. Inspiriert von der biblischen Geschichte des Josef wurde der Film, nachdem er zunächst die Massen ins Kino zog, von den Islamisten verboten.

Di 27.1. 20.30 Uhr
INDIGÈNES Days of Glory
Algerien/Marokko/F/BE 2006, R: Rachid Bouchareb, Da: Bernarnd Blancan, Sami Bouajila, Sam Naceri, Roschdy Zem, 128 min OmeU
Days of Glory INDIGÈNES (Days of Glory, 2006) handelt von einem Stück verdrängter Geschichte. Während des zweiten Weltkrieges rekrutiert Frankreich 130.000 Soldaten aus Afrika, die an vorderster Front für die Befreiung des „Heimatlandes” kämpfen. Exemplarisch an vier maghrebinischen Soldaten wird deren Schicksal erzählt. Rachid Boucharebs Film rüttelte im Herbst 2006 die Franzosen auf, da der Staat die Militärpensionen der „Indigènes” bereits 1959 eingefroren hatte.

Mi 28.1. 18.00 Uhr | Klassiker & Raritäten | Werkschau Haile Gerima
BUSH MAMA
USA 1976, R: Haile Gerima, Da: Barbara O. Jones, Johnny Weathers, 97 min OF
BUSH MAMA (1976), die Abschlussarbeit Gerimas, handelt von einer alleinerziehenden Mutter, die in einem schwarzen Ghetto in L.A. wohnt und deren politisches Bewusstsein langsam erwacht. Nachdem sie zum zweiten Mal schwanger wird und die Behörden sie zwingen wollen,
das Kind abzutreiben, beginnt sie, sich zu wehren.

Mi 28.1. 20.30 Uhr
Vorfilm: MENGED Daniel Taye Workou, ET/D 2006 OmeU
EN ATTENDANT LES HOMMES Waiting for Men, Mauretanien/Belgien 2007, R: K. L. Ndiaye, Dokumentarfilm, 56 min OmeU BetaSP
MENGED Der zweite Film der Trilogie EN ATTENDANT LES HOMMES (Waiting for Men, 2007) ist in Oualata, der roten Stadt am Rande Wüste Mauretaniens, angesiedelt. In einer patriarchalischen Gesellschaft, die von Traditionen und Religion geprägt ist, erzählen drei Frauen freizügig über ihre Beziehungen zu Männern.
Der Kurzfilm MENGED (2006) zeigt einen Vater mit seinem Sohn auf ihrem Weg zum Markt in einem äthiopischen Dorf.

Do 29.1. 18.00 Uhr | Klassiker & Raritäten | Hommage an Youssef Chahine
EL-WADA-YA BONAPARTE Adieu Bonaparte
EG/F 1984, R: Youssef Chahine, Da: Michel Piccoli, Moshen Mohieddin, 114 min OmfU
Einführung: Felix Schürmann
EL-WADA-YA BONAPARTE (1984) zeigt die Anfänge des Kolonialismus in Ägypten 1798 mit dem Eindringen der Truppen Napoleons und den Übergriffen auf die Bevölkerung. General Caffarelli,ein Gelehrter (Michel Piccoli), fühlt sich zu zwei Brüdern hingezogen, die für die Unabhängigkeit kämpfen. Er versucht von nun an, beide Seiten miteinander zu versöhnen.

Do 29.1. 20.30 Uhr
MEMORY BOOKS – DAMIT DU MICH NIE VERGISST …
Deutschland /Schweiz 2007, R: Christa Graf, Dokumentarfilm, 94 min OmU BetaSP
MEMORY BOOKS - DAMIT DU MICH NIE VERGISST MEMORY BOOKS (2007) handelt von einem Projekt in Uganda, in dem HIV-infizierte Mütter Erinnerungsbücher für ihre Kinder schreiben. Dadurch setzen sie sich gemeinsam mit dem bevorstehenden Tod auseinander und finden unerwartete Stärke und Trost. Regisseurin Christa Graf begleitete die Protagonistinnen in ihrem Alltag.

Fr 30.1. 16.00 Uhr | Werkschau Haile Gerima
ADWA Adua
Haile Gerima, Äthiopien/I/D 1999, 90 min, OmU
Der Dokumentarfilm ADWA (Adua, 1999) erinnert an die Kolonialgeschichte Ende des 19. Jahrhunderts. 1896 schlägt die militärisch unterlegene Armee Äthiopiens das Heer der Kolonialmacht Italien und markiert damit den Wendepunkt in der Kolonialpolitik. Der Sieg stärkte nicht nur das Nationalbewusstsein des Volkes, sondern hatte Signalwirkung für andere afrikanische Staaten.

Fr 30.1. 18.00 Uhr
Kurzfilme: Humanitaire
HUMANITARIAN BF/F 2007, R: Adama Roamba, 16 min OmeU
RÉFUGIÉS MAIS HUMAINS Refugees … but human BF/F 2007, R: Pierre Yaméogo, 33 min OmeU DVcam
SACREES BOUTEILLES F/TN 2004, R: Fitouri Belhiba, 26 min OmeU DVcam
HUMANITAIRE (2006) begleitet einen Lastwagen der UN-Truppen, der Flüchtlinge in die Camps bringt, während RÉFUGIEÉS MAIS HUMAINS (2006) das Leben in einem Flüchtlingslager im südlichsten Tschad schildert. In SACRÉES BOUTEILLES (2005) sammelt der Protagonist leere Flaschen, die er zu außergewöhnlichen Kunstwerken verarbeitet.

Fr 30.1. 20.30 Uhr
ON THE RUMBA RIVER – WENDO
Dem. Rep. Kongo/F 2007, R: Jacques Sarasin, Dokumentarfilm, 85 min OmU (lingala)
ON THE RUMBA RIVER – WENDO Der Dokumentarfilm ON THE RUMBA RIVER (2007) widmet sich der Legende der kongolesischen Musik: Papa Wendo, der seinen Ruhm dem Lied „Marie-Louise” verdankt, dem man im Volk magische Kräfte zuschreibt. Nicht nur Papa Wendos Wiedersehen mit seinen ehemaligen Musikern folgt die Kamera, sondern auch Szenen aus dem Alltagsleben des Kongo.

Fr 30.1. 22.30 Uhr | So 1.2. 20.30 Uhr
WWW WHAT A WONDERFUL WORLD
Marokko/F/D 2006, R: Faouzi Bensaidi, Da: Nezha Rahil, Faouzi Bensaidi, Fatine Attif, 99 min OmU (frz./arab.)
ON THE RUMBA RIVER - WENDO In WWW What a Wonderful World (2006) kreuzen sich die Lebenswege von vier Personen in der pulsierenden Metropole Casablanca: von Auftragskiller Kamel, der Verkehrspolizistin Kenza, der Gelegenheitsprostituierten Sonat und dem Hacker Hickam. Eine mit kraftvollen Bildern inszenierte und mit den Genres spielende außergewöhnliche Liebesgeschichte.

Sa 31.1. 16.00 Uhr
DANCE FOR ALL
D 2007, R: Elena Bromund, Viviane Blumenschein, Dokumentarfilm 92 min OmU
DANCE FOR ALL DANCE FOR ALL (2007) stellt das gleichnamige, 1991 entstandene Tanzprojekt vor, das die südafrikanische Primaballerina Phyllis Spira und ihr Mann Philip Boyd in den Townships von Kapstadt gegründet haben. Die Begeisterung für klassischen Tanz ermöglichte bereits einigen Schülern, aus den Townships herauszukommen. Der Film folgt drei Tänzern auf ihrem Weg voller Träume und harter Arbeit.

Sa 31.1. 20.30 Uhr | So 1.2. 18.00 Uhr
ZIMBABWE
Südafrika/Simbabwe 2008, R: Darrell James Roodt, Da: Kudzai Chimbaira, Farai Veremu, 84 min OmeU BetaSP (engl./shona)
ZIMBABWE ZIMBABWE (2007) beschäftigt sich mit der illegalen Auswanderung von Flüchtlingen aus Simbabwe nach Südafrika. Nachdem ihre Mutter an Aids gestorben ist, beschließt Zimbabwe, von ihrem patriotischen Vater so genannt, nach Südafrika zu gehen, um ihre Geschwister zu ernähren. Sie findet Arbeit als Hausangestellte, wird von ihrem Arbeitgeber aber missbraucht.

So 1.2.
16.00 Uhr: Vorfilm: Menged
ET/D 2006, R: D. Taye Workou, Da: S. Dessalegn, B. Belete, 21 min OmeU
O Grande Bazar Der große Markt
MZ/PT 2006, R: L. Azevedo, Da: E. Mondane, C. Orlando, 55 min, ab 10 Jahre, OmU, DVD
O GRANDE BAZAR Der große Markt Der Kurzfilm Menged (2006) folgt Vater und Sohn mit ihrem Esel auf dem Weg zum Markt in einem äthiopischen Dorf. O Grande Bazar (Der große Markt, 2006) erzählt von der Freundschaft zweier Jungen, die sich auf einem afrikanischen Markt treffen. Gemeinsam versuchen sie, neue außergewöhnliche Geschäftsideen zu entwickeln.

18.00 Uhr: Zimbabwe
ZA 2007, R: D. J. Roodt, Da: K. Chimbaira, F. Veremu, 84 min OmeU (engl./shona), Beta SP
ZIMBABWE Zimbabwe (2008) handelt von der illegalen Auswanderung von Flüchtlingen aus Simbabwe nach Südafrika. Nachdem ihre Mutter an Aids gestorben ist, beschließt das Mädchen Zimbabwe, nach Südafrika zu gehen. Sie erhofft sich dort Arbeit, um ihre Geschwister zu ernähren. Doch ihre Chancen als Illegale sind gering.

20.30 Uhr: WWW What a Wonderful World
MA/F/D 2006, R: F. Bensaidi, Da: N. Rahil, F. Attif, 99 min OmU
ON THE RUMBA RIVER - WENDO In WWW What a Wonderful World (2006) kreuzen sich die Lebenswege von vier Personen in der mythenreichen pulsierenden Metropole Casablanca: von Killer Kamel, der Verkehrspolizistin Kenza, der Gelegenheitsprostituierten Sonat und von dem Hacker Hickam. Eine mit kraftvollen Bildern inszenierte, mit Zitaten versetzte und mit den Genres spielende außergewöhnliche Liebesgeschichte.

 

Africa Alive

Mit freundlicher Unterstützung der

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